Wie man Einsprüche annimmt – und nebenbei streetview optimiert
Deutschland fällt ein Stein vom Herzen: Seit heute hat Google das landesweite Rennen um streetview Einsprüche gestartet. Glücklich der Deutsche, der sich nicht mehr im Urlaub befindet und somit die Frist bis zum 15.09.2010 halten kann.
Wer einen Einspruch abgeben will, ruft einfach die Adresse https://streetview-deutschland.appspot.com/submission auf und folgt den Anweisungen von Google. Die Sache ist ganz einfach – und optimiert nebenbei auch noch das google maps Material. Und das geht so:
Man gibt seine Adresse ein und klickt auf ‘Karte aktualisieren’. Da Google Maps dann aber häufiger die Straßenmitte markiert, muss Anwender nun den Marker auf das Haus ziehen, dessen Adresse er eingegeben hat. Im Sinne von Google ist zu hoffen, dass viele Einsprüch eintreffen, da dadurch das Google Maps Material wesentlich besser werden sollte:
Und da Einsprechender ja schon am Rechner sitzt, kann er gleich noch einige weitere Dinge tun, um die Maps Datenqualität zu erhöhen. Stockwerke, Dach, Farbe, Fenster und dauerhafte Merkmal wären doch nett:
In der Tat kann Einsprechender die Angabe weiterer Details verweigern, wird dann aber von Google darauf hingewiesen, dass der Löschantrag möglicherweise nicht bearbeitet werden könnte.
PS: Übrigens liefern die Satellitenaufnahmen von Google Maps doch tatsächlich viel mehr Details – nämlich die des sonst nicht sichtbaren Teils hinterm Haus (wie ein Kollege heute korrekt anmerkte)
PPS: Barrierefreiheit? Nein, kein Thema für Google. Wenn Anwender JavaScript ausgeschaltet hat, dann kommt – rein gar nix! Keine Fehlermeldung, sondern einfach nur eine leere Seite:
Aber wer schaltet auch JavaScript aus? Ohne JavaScript funktioniert ja auch Google Analytics nicht mehr sonderlich gut.


